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Gin auf Rezept? – Vom Schein und Sein eines sagenumwobenen Getränks

Ein hartnäckiges Gerücht besagt, dass Gin so manches Leiden lindert und sogar die eine oder andere Krankheit verhindern kann. Tatsächlich weist die wendungsreiche Geschichte des Gin-Genusses mehr Anekdoten dieser Art auf als die Annalen anderer Spirituosen. Doch wie viel Wahrheit steckt in den Erzählungen über Gin-gestützte Prophylaxe und Genesung? Wir sind dem Geheimnis des Brands aus Wachholderbeeren selbstkritisch auf den Grund gegangen – und haben Erstaunliches herausgefunden:

Genussmittel mit vielfältigen Nebenwirkungen

Die beiden wichtigsten Erkenntnisse unserer Analyse vorab: Gin – gleich, welcher Art und Marke – besitzt einige verblüffende Eigenschaften, die ihn von anderen Spirituosen unterscheiden. Doch wie Wein, Bier oder unsere köstlichen Frucht-Sahne-Liköre enthält das Destillat Alkohol – und den sollten Sie bekanntlich nur in Maßen genießen.

Ein Grund mehr, bei der Auswahl bedächtig vorzugehen und sich für ein Getränk mit möglichst vielen positiven Nebenwirkungen zu entscheiden: Manuell gefertigter Lake Stuff auf Basis nachhaltig erzeugter Botanicals ohne jegliche Zusätze. Die Natürlichkeit unseres Brands verstärkt die Aromen der enthaltenen Pflanzen sowie die allgemeinen Eigenschaften von Gin, die wir wie folgt beschreiben:

entgiftend

Neben den charismatischen Wachholderbeeren enthalten nahezu alle Gins Koriander. Beide Pflanzen werden in der Volks- und Naturheilkunde als Booster für die Nierentätigkeit genutzt – die ihrerseits das Entgiften des Körpers unterstützt.

verjüngend

Eine ebenso bekannte Wirkung haben Wachholderbeeren auf die Haut. Die natürlichen Antioxidantien der Früchte bekämpfen Freie Radikale und üben somit einen straffenden und fältchenmindernden Effekt auf die Hautoberfläche aus.

zellschützend

Auch aus tiefer liegenden Schichten heraus entfalten Wachholderbeeren auf die Haut eine beachtliche Wirkung: Die im Fruchtfleisch enthaltenen Flavonoide schützen die Zellen vor krankhaften Veränderungen, die Krebs auslösen können.

blutdrucksenkend

Des Weiteren hilft der Wirkstoff-Komplex von Wachholderbeeren, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle zu mindern – indem er den Blutdruck senkt und Gefäß-Verkalkung vorbeugt.

verdauungsfördernd

Nicht zuletzt regen die herben Beeren die Arbeit des Magen-Darm-Traktes an. Sogar der vergleichsweise geringe Gehalt im Gin fördert unsere Verdauung, sodass Sie Lake Stuff als eine Art Magenbitter nach üppigem Essen genießen können.

Je nach Zusammensetzung entfalten auch andere Bestandteile des Gins einen positiven Effekt im Magen-Darm-Bereich. Sind die „richtigen“ Kräuter enthalten, kann das Getränk Blähungen mindern und Verstopfungen vorbeugen.

nahezu zuckerfrei

Apropos Zusammensetzung: Da Gin bis auf ganz wenige Ausnahmen maximal 0,1% Zucker enthalten darf, gehört er zu den geeigneten Spirituosen für Diabetiker. Das "Journal of Diabetes Nursing" hat die Wirkung verschiedener Alkoholika auf Betroffene getestet – und Gin die kleinstmögliche Wirkung auf den Insulinspiegel zugeschrieben.

allergiefreundlich

Eine weitere weit verbreitete Krankheit, bei der Sie Gin den Vorzug geben sollten, ist die Überempfindlichkeit gegenüber Blüten oder Gräsern. Durch die vorangegangene Destillation besitzt das Getränk sehr viel weniger Histamin als vergorene/fermentierte Alkoholika – sodass Gin Heuschnupfen-Geplagten hilft, die Folgen ihres „persönlichen Allergens“ besser zu verkraften.

Beeindruckend, aber kein Wundermittel

So gern wir Ihnen mehr versprechen würden als „Gin fördert unsere Verdauung“: Lake Stuff müssen Sie sich nach wie vor selbst verordnen; als Arznei ist unsere Kreation nicht händelbar. Im Vergleich zu anderen Alkoholika besitzt sie jedoch viele Vorteile, die Sie durch individuelle Mischungen zusätzlich variieren können. So ergeben sich aus der Kombination mit Tonic weitere wissenschaftlich belegte Wirkungsfelder. Doch das ist schon wieder ein anderes Kapitel der spannenden Gin-Geschichte.